/ what a lovely day

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STEFFI UND DER WINTER

25.1.16

Als ich noch keine Kinder hatte, hat mich das Thema WINTER nicht wirklich tangiert. Im Ruhrgebiet - Oberhausen, wo ich aufgewachsen bin (Seehöhe 78 Meter) gab es nie wirklich viel Schnee. In Oberösterreich - Altmünster - wo  ich jetzt lebe (Seehöhe 442 Meter) gibt es viel mehr Schnee zu dieser Jahreszeit. Früher bin ich mit Thomas nach der Arbeit oder am Wochenende zum Snowboarden gefahren oder wir haben eine Bergtour gemacht. Ich fand es toll und wir haben es genossen. Aber jetzt wo wir zwei kleine Kinder haben finde ich den Winter einfach nur Mega-Kacke. Und warum werde ich euch jetzt erklären.

1. DICKE WARME JACKE FÜR DIE KINDER UND DER KINDERSITZ:

Jeden Morgen haben wir dieses Theater. Mami... Es ist so eng... Ich will eine dünnere Jacke anziehen... Der Gurt ist viel zu fest. Und der Gurt ist schon auf volle Größe, nur damit sich die Mia nicht eingeengt fühlt. Dicke Jacken und Kindersitze passen nicht zusammen. Bei längeren Strecken werden eh keine Jacken im Auto angezogen. Aber beim aussteigen muss man auch wieder schnell dabei sein und die Kindern warm anziehen.

2. ES IST DUNKEL:

Wenn man morgens aus dem Haus geht... ist es dunkel. Es ist dunkel wenn man nach Hause kommt... eigentlich ist ist es immer dunkel. DUNKEL DUNKEL DUNKEL. Auch wenn sich die Sonne mal zeigt, und das ist es eher nur selten im Seengebiet der Fall - dann kommt der Nebel. Und das ist auch ein Trauerspiel. Man merkt wie sehr man die Sonne vermisst.

3. DIE VIREN SIND UNTERWEGS:

Überall wird gehustet und die Schnoddernasen gehören zum Alltag. Da kann man noch so gut auf seine Gesundheit achten. Bei den Bakterien, die im Winter verschleudert werden, müsste man mit Schutzmasken durch den Alltag gehen, um sich mit Sicherheit nirgends anzustecken.

4. WINTER- ODER SOMMERTYP:

Ich habe gerade das erste mal in meinem Leben einen Onlinetest gemacht und was soll ich sagen: Tata... SOMMER-TYP: Ich liebe den Sommer. Am liebsten hätte ich unendlich Sommerferien und am liebsten würde ich gern den ganzen Tag mit meinen Freunden am Strand relaxen.... möge die Sonne immer für mich scheinen.

5. WO SIND DIE FARBEN:

Es ist alles so weiß und still. Keine Frage ich liebe die Farbe Weiß aber nicht in Form von kleinen Flocken die vom Himmel fallen. Ich liebe weiße Tulpen und die sind echt schnell nach Weihnachten bei uns eingezogen. Ich liebe weiße Deko und weiße Wäsche. Aber weißen Schnee mag ich nicht, weil er auch schnell zu grauem Gatsch wird. Und dann ist als Mami wieder putzen angesagt.

6. KINDER UND SCHNEE:

Wir alle haben eine romantische Vorstellung davon. Hey ihr Mäuse raus in den Schnee. Aber es dauert eine halbe Ewigkeit bis alle Kids wetterfest sind. Und wenn einer den Handschuh auszieht hat er eh schon verloren, die kleinen Finger werden nass und kalt. In Luis Worten: Eiskalte Finger... Mami... tut weh... rein gehen.

7. DER PARKPLATZ AM KINDERGARTEN:

Der Parkplatz am Kindergarten ist extrem befahren von Eltern und dem tollen Abholservice. Aber wenn der Tag vorbei ist und die Nacht und die Kälte kommen wird alles zu Eis. Und am nächsten Morgen ist der Parkplatz für die Autos und die kleinen Mäuse eine Rutschpartie. Ich weiß der Kindergarten hat nicht viel Geld aber es sollte schon dafür gesorgt sein, dass die Kinder sicher im Winter über den Parkplatz gehen können.

8. DIESE TROCKENE HEIZUNGSLUFT:

Man will es kuschelig warm haben und die Heizung wird aufgedreht, der Effekt ist, es ist warm aber die Luft wird trockener. Die Haut fängt an zu spannen, die Nase wird trockener, und die Bakterien und Vieren freuen sich. Man kann Stoßlüften und Wäsche aufhängen aber trotzdem habe ich das Gefühl es reicht nicht aus. Man geht raus an die frische Luft aber selbst die ist viel zu trocken für die Kindernasen.

9. AUTO FAHREN:

Also für mich als Mädchen aus dem Flachland ist es jedes Jahr wieder eine Herausforderung, gegen meinen Angstgegner - Schnee - anzukämpfen. Ich muss Mia in den Kindergarten bringen. Im ersten Gang runter nach Altmünster und ich komm mir schon voll lächerlich vor. Aber es ist glatt und rutschig und ich hab meine zwei kleinen Mäuse hinten sitzen. Sie sollen sicher im Kindergarten ankommen. Ahhh... ich hasse Schneefahrbahn. Und dann noch diese Autofahrer mit ihren großen Autos, die einem dann im Kofferraum hängen oder einem die Vorfahrt nehmen.

10. MIA & LUIS UND DER SCHNEE:

Es gibt natürlich nicht nur negative Dinge. Die verschneiten Berge. Unberührter weißer Schnee der in der Sonne glitzert. Aber das schönste für mich im Winter ist, wenn ich sehe, was die kleinen Mäuse für einen Spaß an der weißen Jahreszeit haben. Schneemann bauen, Schneeballschlacht oder einfach nur sich im Schnee zu wälzen und Schlitten fahren. Aber weil ich ich ihnen den Spaß nicht nehmen möchte mache ich alles mit, um sie glücklich zu machen... auf meine Art und Weise... auch wenn der Winter nicht so meine Jahreszeit ist.

In diesem Sinne: möge die Sonne für mich scheinen.




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HELLO ZWEITAUSENDSECHZEHN

4.1.16

Das Jahr 2015 ist seit drei Tagen Geschichte. Ich habe meinen Gedanken über das was mich gerade beschäftigt schon geschrieben gehabt. Es war für mich alles so logisch und perfekt und auch die Recherche hat gepasst. Aber dann kam ein kleiner Floh... palim palim... und hat alles zerstört.... also versuche ich jetzt es nochmal zu schreiben.... verdammt.

Das Jahr 2015 ist grade erst vorbei und in 3 Wochen ist schon wieder Knirpsefasching im ELKI. Nach der Prospektschlacht um Weihnachten sieht man jetzt in allen Werbungen schon Faschingskostüme für Groß und Klein. Ich hab ja mit Fasching nichts am Hut - aber die Kinder lieben es sich zu verkleiden. Heute haben wir für Mia ein Faschingskostüm gekauft. Katze. Luis bekommt Mias zu klein gewordenes Käferkostüm. Aber warum ist Fasching dieses Jahr überhaupt so früh. Irgendwie habe ich das Gefühl das es immer so Mitte Februar war oder überhaupt schon im März. Das Jahr 2016 ist ja ein Schaltjahr vielleicht hat es ja damit was zu tun...

DAS FASCHINGS ODER KARNEVALSDATUM:

Es hängt von dem Datum ab an dem Ostern gefeiert wird. Nach Karneval beginnt für viele Christen eine 40 Tage andauernde Fastenzeit. Der Faschingssonntag fällt somit immer auf den siebten Sonntag vor Ostern. Der Faschingssonntag, auch wenn er für viele Narren nicht wirklich wichtig ist, ist der 7. Februar. Und weil Faschingssonntag der 7. Februar ist ist Weiberfastnacht am 4. Februar und Rosenmontag am 8. Februar und Aschermittwoch somit am 10. Februar. Ab da an sind es noch 40 Tage bis Ostersonntag und die Fastenzeit beginnt.

DAS OSTERDATUM:

Aber was ist mit Ostern? Ostern wird auch jedes Jahr an einem anderen Datum gefeiert. An Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und es ist das wichtigste und älteste Fest der Christen. Die Auferstehung ereignete sich in den den Tagen des Frühlingsvollmondes. Und nach dem Datum des Osterfestes richten sich alle anderen beweglichen Feiertage im Kirchenjahr und somit auch das Karnevalsdatum. Dieses Jahr ist Ostersonntag der 27. März 2016.

UND DER MOND:

Aber wann ist Frühlingsvollmond. Noch nie was davon gehört. Ich weiß nur das meine beiden Kids immer gaga sind wenn Vollmond ist. Ich glaube jetzt wird es astronomisch. Weiter geht es. Laut Vollmondkalender ist der Frühlingsvollmond 2016 am 23. März und somit Ostersonntag am 27. März. Und je mehr ich mir darüber Gedanken mache -  muss ich jetzt noch schauen was das Schaltjahr damit zu tun hat.

DAS SCHALTJAHR

Ein astronomisches Jahr ist der Zeitraum, den die Erde braucht um sich einmal um die Sonne zu drehen. Dieser Zeitraum ist nicht genau 365 Tage lang sondern 365,24222 Tage - also 365 Tage und etwas weniger als 6 Stunden. Durch die Einführung des Schaltjahres wird das Kalenderjahr alle vier Jahre synchronisiert. Ohne diese Synchronisation oder das Schaltjahr würde das Kalenderjahr und so die Jahreszeiten langsam auseinanderdriften. Aber das Schaltjahr hat nicht wirklich einen Einfluss auf Karneval. Thomas gab noch zu bedenken, dass drei Komplikationen, darunter die abnehmende Geschwindigkeit der Erdrotation, die Bahnstörungen und die elliptische Bahn der Erde, zu Abweichungen führen. Nach dem bei uns gebräuchlichen gregorianischen Kalender, ergibt sich bis zum Jahr 3000 eine Angleichung. Daher sei diese "geproachte" Berechnung verziehen. Es bleibt lediglich die Erkenntnis, dass selbst eine fixe Größe wie unser Kalender nur eine Annäherung an die physikalische Realität darstellt.


MEIN RESUMEE:

Ich finde es interessant, dass der Mond derjenige ist, der die Regeln bestimmt. Nicht nur im Kalender sondern auch in unsrem Leben. Er ist einfach magisch und unberechenbar. Und wir himmeln ihn an. Was soll ich jetzt noch sagen. Danke lieber Mann im Mond - Miau.



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SCHUH SCHUH

19.12.15

Es geht um die Liebe zu einem Schuh. Thomas ist im Job Anzugträger - er macht es gerne und fühlt sich auch wohl dabei. Es macht einen anderen Menschen aus einem. Man wird anders behandelt und bekommt mehr Respekt, als mit einer Jeans bekleidet zu sein. Aber dazu gehört auch ein gutes Paar Schuhe. Thomas trägt gerne seine schwarzen Budapester. Und diese schon seit 20 Jahren. Aber solche Schuhe bedürfen auch besonderer Pflege.

Heute waren wir in Gmunden in der Altstadt. In der Franz Carl Fellinger Gasse 6. Vor dem kleinen blauen Schuhatelier saß Gerd. Ein großer kräftiger Mann ende vierzig, eingepackt in eine dicke Weste und eine blaue Haube auf dem Kopf. Ein Topf schwarze Schuhcreme neben sich stehen, in der linken Hand einen schwarzen Herrenstiefel, die rechte Hand - schwarz von der Schuhcreme -  massiert er mit viel Gefühl die Creme in das Leder des Schuhs ein. Um ihn herum Lederschuhe und Werkzeug. Man taucht kurzfristig in eine unbekannte und faszinierende Welt ein. Man spürt Handwerk, Geschichte und die Liebe zu Schuhen.

Gerd liebt Schuhe und das schon sein ganzes Leben. Er stammt selbst aus einer Schuhmacherfamilie. Ein handgemachter Schuh ist für ihn eine Investition für's Leben. Er selber vertraut seit Jahren der ungarischen Handarbeit von Gyula Kiss. Nach dem Ableben von Meister Kiss widmet er sich verstärkt der Aufgabe den Bestand an Modellschuhen und nicht abgeholten Maßschuhen an Schuhliebhaber in die ganze Welt zu „vermitteln“.

Für mich war es sehr interessant, ich bin in eine Welt eingetaucht die mir fremd war. Aber es hat sich gut und ehrlich angefühlt. Handwerkliche Tradition hat immer einen gewissen Charme. Aber ein Schuh für's ganze Leben. Wer kennt das schon. Heute bestellen wir alle bei Zalando, gehen auf ein Schnäppchen in die Shopping Mall oder der Markenschuh muss her. Und wenn der Trend vorbei ist, muss der Schuh auch weichen. Erst mal weil er nicht mehr hipp ist oder weil er ausgelatscht ist. Auf der einen Seite finde ich es schade, dass das traditionelle Handwerk in unserer Gesellschaft immer weiter in den Hintergrund rückt. Und es sind nicht nur die Schuhe. Es gibt immer weniger Fleischhauer, Konditoreien... ihr wisst was ich meine. Aber trotzdem gibt es gewisse Dinge die ich nicht mein ganzes Leben haben will. Man muss halt einen guten Mittelweg für sich finden. Ich weiß auf jeden Fall, dass die Wurst beim Fleischhauer besser ist als im Supermarkt. Für 8 Euro kannst du deinem Schuh eine Wellnesskur geben und dabei in eine andere Welt eintauchen.

DAS FAZIT VON THOMAS:
1991 habe ich mir ein Paar Maßschuhe für damals umgerechnet 500 Euro gekauft - der eigentlich nicht wirklich gepasst hat. Die Schuhe die mir Gerd heute ans Herz gelegt hat, haben mir auf Anhieb gepasst. Interessanterweise auch ein Budapester in bordeuax, wie 1991. Ein Maßschuh sollte ja wie eine zweite Haut sein. Es geht nicht nur um die Länge des Fußes sondern noch viel mehr: das Gewicht, die Breite des Fußes, die Risthöhe und die Passform der Ferse. Einen handgefertigten Schuh inklusive der handgemachten Buchenholzspanner um 400 Euro. Im ersten Moment - viel Geld. Wenn jemand einen Schuh jeden Tag im Job trägt, sollte er komfortabel sein und passen. Es ist ein Schuh für's Leben, und wenn man die jahrelange Nutzung in Betracht zieht, ist es ein super Preis-Leistungsverhältnis.

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DIY - EIN LINEAL FÜR MIA UND LUIS

14.12.15

Mia liegt mir jeden Tag in den Ohren... Mami wie groß bin ich schon. Im Kindergarten gibt es eine Messlatte und Mia und Luis müssen sich immer messen. Die erste Frage die von Mia kommt: Und... Mami... bin ich schon wieder gewachsen? Zuhause gibt es nichts wo wir uns messen können, außer einen Zollstock. Im Netzt gibt es nur Messlatten mit Giraffen, Eulen, bunten Buchstaben... zum kleben oder aus Holz - hmm - aber eigentlich gefällt mir die Optik vom Zollstock schon ganz gut. Ohne viel Schnick Schnack nur ein großes Lineal.

UND SO HABE ICH ES GEMACHT:

Im Baumarkt habe in den Resten vom Zuschnitt ein Stück Holz gefunden das lang und breit genug war. Die Latte habe ich mir auf 185 cm mal 10 cm zuschneiden lassen. Du kannst Sperrholz oder Lärche nehmen und das ganze natürlich höher und breiter zuschneiden lassen. So wie es am besten in das Kinderzimmer passt. Für die Befestigung zwei Löcher vorbohren - oben und unten. Dann das Brett weiß streichen. Damit die Farbe schön deckt muss man zweimal drüber streichen. Mit dem Pinsel bekommt es eine schöne Vintage-Struktur. Es muss also nicht perfekt aussehen. Nach dem trocknen der Farbe, mit Hilfe des Zollstocks in 5 cm Schritten die Maßstriche mit einem Bleistift anzeichnen. Bei 25 cm Schritten jeweils einen längeren Strich anzeichnen.
Die Zahlen habe ich mir selber gesetzt und ausgedruckt. Du kannst jede Schrift nehmen die dir auf dem Computer zur Verfügung steht und dir gefällt. Du brauchst folgende Zahlen zum ausmalen: 0 - 1 - 2 - 5 - 7. Die Zahlen ausdrucken und ausschneiden - mit einer Nagelschere geht es perfekt. Die Zahlen mit dem Bleistift auf das Brett übertragen. Mit dem schwarzen Stift die Zahlen und die Maßstriche ausmalen. Das hat mir voll Spaß gemacht und hat mich an meinen Typographie-Unterricht erinnert. Mit einem Klarlack kann man das Lineal noch streichen und versiegeln. Nun das Lineal an der gewünschten Stelle im Zimmer anschrauben... und fertig!

DU BRAUCHST:

1 Holzlatte aus dem Baumarkt, 185cm  x 10cm // weiße Dispersionsfarbe // 1 Pinsel 30 mm breit // 1 Bleistift // Zollstock // Wasserfester schwarzer Stift // 2 Dübel und 2 Schrauben




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DIY - GEBURTSBAND

8.12.15

Geburtsbänder. Jede Mami, die ein Kind auf die Welt gebracht hat, hat sie, die Geburtsbänder aus dem Krankenhaus. Das Erkennungszeichen für das Krankenhaus - dieses Baby gehört zu dieser Mutter - und es ist ein Mädchen also rosa oder blau für einen Jungen. Im Krankenhaus ist es den beiden immer vom Arm gerutscht, weil das Ärmchen noch so klein war. Zuhause habe ich es wie einen Schatz in eine Kiste gegeben. Aber was bringt es, wenn der Schatz in einer Kiste liegt. Was habt ihr damit gemacht? Ich bin jetzt nicht die Mami die Fotoalben anlegt. Mia und Luis bekommen irgendwann eine Schatzkiste von ihrem ersten Jahr, mit Schnuller, Zahnkette, Lieblingsspielzeug und vielen Fotos. Also habe ich mir überlegt die Geburtsbänder sollen einen Platz in unserem Leben bekommen, genau wie Mia und Luis sollen sie präsent sein. Jetzt wo Mia und Luis schon mit Pinsel und Farbe umgehen können haben wir ein kleines Bastelprojekt daraus gemacht. Das Projekt hat einen tollen Platz bei uns gefunden - wer unsere Wohnung betritt sieht als erstes die beiden Bilder.


UND SO HABE ICH ES GEMACHT:

Erst musste Mia ran. Pinsel in Wasser getaucht schwarze Farbe aufnehmen und ran ans krickeln. Am besten das ganze Blatt bemalen lassen, dann kann man sich später einen schönen Ausschnitt rausschneiden. Luis durfte als Kontrast tupfen und es ist toll geworden. Das Bild habe ich auf 18 cm x 13 cm im Querformat ausgeschnitten, damit es im Rahmen nicht hin und her rutscht. Das Geburtsband habe ich mein einem Klebestreifen befestigt. Den Namen mit den Buchstaben da hinkleben wo es einem am Besten gefällt. Das gilt natürlich auch für die Bilder der kleinen Künstler.

DU BRAUCHST:

1 RIBBA Bilderrahmen mit Passepartout Größe 13x18cm// 1 Pinsel // schwarze Wasserfarbe // DIN A3 Bögen Malpapier // Klebeband // Klebebuchstaben


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DIE LALALAB-BOX

30.11.15

Man kann ja sagen was man will über die Werbung in Facebook - die dann auch noch so genau für einen gemacht ist. Aber ich finde es toll. Ich bin dadurch auf LALALAB aufmerksam geworden. Ein Bild mit vielen Polaroids und dem Spruch: GET THE VINTAGE LOOK. Eine App für mein Handy, wo ich von meinen Lieblingsbildern Polaroids in einer hübschen Geschenkbox bekomme. Das wäre was für mich oder ein tolles Geschenk zu Weihnachten.
Daraufgeklickt und direkt die App auf meinem Handy installiert. Es gibt die App im Playstore für Android und iphone. Aber natürlich kann man es auch über den klassischen Weg machen am Laptop oder Computer einfach hier auf den Link klicken.

Es war alles ganz leicht: Account einrichten und los geht's. Man kann sich über Facebook anmelden oder Google oder einfach Name und Email angeben. Dann Produkt auswählen. LALABOX, Poster, Leinwand, Drucke... tolle Dinge. Zahlungsart auswählen und fertig. Die Basisbox kostet 15,90 Euro Plus Versandkosten, weitere Bilder, Aufpreis, aber nicht tragisch. Dann die Bilder auswählen. Über Handy konnte ich auch aus meinen Handy-Facebook- und Instagram Bildern auswählen. Ausschnitte kann man auch noch verändern. Ich habe 46 Instagrambilder ausgewählt und bin schon gespannt auf die Bildqualität.

Nach einem Tag kam die Versandbestätigung. Wie lange dauert der Standardversand mit der Post nach Österreich? Vier Tage hat der Versand ins Alpenland gedauert und ich bin begeistert. Die Box ist klein und der Inhalt WOW! Gedruckt auf Fujicolor Crystal Archive Paper Supreme ich bin begeistert. Und was zu basteln gibt es auch noch. Genau das richtige für uns.

Mein Fazit: Eine tolle Sache. Preis passt, Bildqualität super, schöne Verpackung. Ich als Mami hätte mich auch über die tolle schwarz-weiße Verpackung gefreut. Es war ganz einfach und es ist eine schöne Erinnerung. Und eine tolle Geschenkidee für Weihnachten. Wir werden sicher bald die zweite LALABox bestellen... vielleicht in der Hello-Box.

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CHIA SAMEN - SUPERFOOD

27.11.15



saisonal // healthy // superfood //every day//   

Beim einkaufen hab ich ein Sackerl im Regal entdeckt und gedacht... Ok ich weiß zwar nicht was du kannst, aber ich nehme dich mal mit nach Hause. Und ich habe für mich eine Entdeckung gemacht Chia - die Supersamen.

WAS SIND CHIA SAMEN

Dieses neue Superlebensmittel - ist eigentlich nicht neu - sondern wurde jetzt wiederentdeckt. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Mexico, gehört zu Gattung Salbei und wurde bei den Azteken und Mayas als wichtige Nahrungsquelle verwendet. Sie waren für die aztekischen Krieger die eigentliche Überlebensration: 2 Esslöffel voll Samen in Wasser eingeweicht stärkte eine Person 24 Stunden. Chia Samen stärken den gesamten Körper: Sie fördern die Leistungssfähigkeit des Gehirns, liefern lang anhaltende Energie, haben eine entschlackende Wirkung, unterstützen die Verdauung, machen satt, stärken das Herz und schützen vor Hautalterung. Damit machen die Samen ihrem Namen alle Ehre: Das aus den Maya-Sprachen stammende Wort Chia beudeutet Stärke. Die starken Samen enthalten in der Tat so viele Nährstoffe und Eigenschaften, dass eine positive Wirkung für den ganzen Körper, das Herz-Kreislauf-System, das Verdauungssystem, das Gehirn, den Stoffwechsel und auf unserer DNA. Es hilft gesundes Gewebe aufzubauen, was sich förderlich in der Heilung von Wunden auswirkt und für Frauen in Schwanger- und Stillzeit nützlich ist. Es hilft Krankheiten vorzubeugen und zu bekämpfen.

CHIA SAMEN FÜR UNSERE KINDER

Unbedingt - Zu den Nährstoffen, die für eine gesunde Enwicklung von Kindern von besonderer Bedeutung sind, zählen auch Omega-3-Fettsäuren und Kalzium, beides Nährstoffe, die im Überfluss in Chia Samen vorhanden sind. Chia Samen sind überdurchschnittlich reich an Antioxidantien, Proteinen, Balaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Sie haben den höchsten Omega-3 Vorkommen überhaupt. Doch damit nicht genug: Chia Samen enthalten 10 Mal mehr Omega-3 als Lachs, 9 Mal mehr Antioxidantien als Orangen, 4 Mal mehr Eisen als Spinat, 5 Mal mehr Calcium als Vollmilch, 15 Mal mehr Magnesium als Brokkoli, 6 Mal mehr Kalzium als Milch und 4 Mal mehr Ballasstoffe als Leinsaat. Weiterhin sind in den Chia Samen Vitamin A und B, Kalium, Bor, Zink, Folsäure sowie lebenswichtige Aminosäuren enthalten.


WIEVIEL CHIA

Wer Chia Samen täglich essen möchte, sollte einiges im Umgang damit wissen. Chia sollte grundsätzlich immer roh gegessen werden, denn wie bei anderen Lebensmitteln auch werden die wichtigen Vitamine beim kochen zerstört, oder es bilden sich Stoffe, die nicht gut für die Gesundheit sind. Die rohe Einnahme garantiert also den positiven Effekt der Superkörner. Chia hat keinen Eigengeschmack. Man kann sie trocken einnehmen, man sollte dann aber schauen genug zu trinken, den Chia hat eine besondere Eigenschaft - sie bindet Flüssigkeit.
Lässt man Chia Samen in Wasser einweichen, entsteht eine Gelee artige Masse. Sieht aus wie Fischleich. Man kann es mit Zitrone oder Orange genießen, mit Honig süßen, in Joghurt verrühren, ins Müsli geben. Früchten dazu auch lecker. Zum backen kann man die Powersamen auch verwenden.

Babies von 4 bis 6 Monaten: Eine halben Teelöffel täglich - in Früchtemus unterrühren
Babies von 6 bis 12 Monaten: 1 Teelöffel täglich - in Joghurt oder dem Essen beimischen
Kleinkinder von 12 Monaten bis 5 Jahren: 2 Teelöffel täglich
Mamis: 1 Esslöffel (ca.15 g) täglich

REZEPTE

Anbei noch ein Link mit ein paar Rezepten auf ichkoche

MEIN FAZIT: Für mich ein Nahrungsmittel was in unserer Küche seinen Platz finden wird. Papa ist begeistert. Luis ist nicht so der Obstesser und das schlägt sich auf seine Verdauung nieder. Und es hilft ihm - jetzt schon. Ich freue mich schon auf meinen frischen Taint... aber nach drei Tagen Chia Samen kann ich nur sagen ich fühle mich gut dabei. Mia bekommt alles was sie zum Wachstum braucht. Laut einer Studie verbessert ja eine gute Versorgung an Omega-3-Fettsäuren die Intelligenzentwicklung, den Umgang mit Sprache, die Feinmotorik, das soziale Verhalten und die Sehschärfe der Kinder.




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BABYS, KINDER, MAMIS UND DAS WETTER

19.11.15

Immer wieder aktuell - egal zu welcher Jahreszeit. Ich - das Wetter - meine Kinder. Halloooo... wir haben Mitte November und die Temperaturen spielen verrückt. Gestern waren es wieder 17 Grad. Und ich weiß schon gar nicht mehr was ich der Mia in der Früh für den Kindergarten anziehen soll. Wenn ich mit die Bäume anschaue... keine Blätter mehr. Wenn ich mir den Wäscheberg anschaue... T-Shirts. Wenn ich in die Garage schaue... die Balkonpflanzen treiben neu aus. Was ist da los.

Ich glaube ja an die Wettertheorie. Kinder, Babys, Mamis und das Wetter. Ich habe es gestern an meinem eigenen Leib gespürt. Der Tag fing super an... alle ausgeschlafen ohne Unterbrechungen. Dann haben wir die Mia aus dem Kindergarten abgeholt. Und ab diesem Zeitpunkt war nur dieses Gejammer... ich hasse dieses Wort. Aber es hatte an diesem Tag einen Platz in unserem Leben eingenommen. Die Konsequenz aus diesem Gejammer war, dass ich als Mami irgendwann ausgezuckt bin... und zwar so, wie es für mich eigentlich auch untypisch ist. Drohen mit: wenn du dich jetzt nicht zusammenreißt kommt das Chritkind nicht. Als ich diese Worte gesagt hatte, habe ich mir gedacht... Hey Steffi was hast denn da jetzt für einen Mist von dir gegeben. Aber es ist einfach so. Ich bin kein Freund von bestrafen, drohen oder noch schlimmer schlagen. Aber manchmal stößt man echt an seine Grenzen. Mia war richtig aggressiv, was sonst überhaupt nicht ihre Art ist. Es war einfach alles anders an diesem Jammertag. Natürlich ist es leicht dahingesagt: das Wetter ist Schuld, aber in dem Fall glaube ich, das Wetter ist Schuld.

Ich hab mit der lieben Evelyn gesprochen, eine erfahrene Hebamme, die mir bei meinen Geburten mit Rat und Tat zur Seite stand. Sie glaubt auch an die Wettertheorie. Es gibt zwar keine wissenschaftlichen Beweise dafür. Aber die Erfahrung und das Gespür für den eigenen Körper. Im Moment hört man es verstärkt: Migräne, Kopf- und Gliederschmerzen, Antriebslosigkeit, Unkonzentriertheit und Gereiztheit. Auf der Geburtenstation in Vöcklabruck herrscht im Moment der Ausnahmezustand, sagt sie. Die Babys schreien nur und die Mamis weinen nur. Ein Wahnsinn. Aus ihrer Erfahrung passiert es immer ein paar Tage bevor sich das Wetter ändert. Und am Sonntag soll ja dann der Schnee kommen. Und dann ist auch der Ganze Spuk vorbei.

WAS PASSIERT MIT UNS WENN SICH DAS WETTER ÄNDERT:

Das was ich im Netzt gefunden habe ist, dass es was mit dem Luftdruck zu tun hat. Bei einem Kälteeinbruch verengen sich die Adern und auch die Venen und der Blutdruck steigt an. Bei stärkerer Erwärmung hingen erweitern sich die Adern und damit auch die Venen. Was bei niedrigem Blutdruck zu Schwindel führen kann. Die Luftdruckschwankungen reizen offenbar empfindliche Rezeptoren an den Blutgefäßen und können so den Kreislauf durcheinander bringen. Dann habe ich noch gelesen, dass es Typ-A und Typ-B geben soll, es wird unterschieden, wer wie stark auf das Wetter reagiert. Der Wettereinfluss lässt sich mit einer unerwarteten Belastung vergleichen, so wie wenn man plötzlich die Ernährung umstellt. Was sich wahrscheinlich auch auf das Nervensystem ausweitet. Dann gibt es noch den Ansatz, dass elektrische Vorgänge in der Atmosphäre für die Wetterempfindlichkeit mitverantwortlich sein könnten. Die in der Luft stets vorhandenen Ionen - negativ oder positiv geladene Atom - oder Molekülbrücken.

Oje... jetzt wird es mir langsam zu theoretisch. Fakt ist - wir alle reagieren darauf. Der eine mehr, der andere weniger. Warum die Kinder in dieser Phase nicht zum aushalten sind... man weiß es nicht. Aber ich weiß, dass meine Kinder mir in dieser Zeit meine Nerven rauben. Also muss ich es vorher erkennen. Also schaue ich mir mal öfter die Wetterprognosen an, damit ich mich nicht von den Jammerattacken gefangen nehmen lasse.

Steffi




Mehr zum Thema:http://www.gesundheit.de/medizin/gesundheit-und-umwelt/wetter-und-gesundheit/wetter-und-seine-folgen
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KINDER AUS ALTMÜNSTER-BULLERBÜ MEETS GROSSSTADT

18.11.15

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Wir leben in Oberösterreich im nördlichen Salzkammergut, direkt am Traunsee, in der Marktgemeinde Altmünster. Altmünster hat ca. 2100 Einwohner. Also eher beschaulich. Aber uns gefällt es hier. Es gibt den Traunstein und oberhalb des Traunsees erstreckt sich eine ausgedehnte Wiesenlandschaft bis zu den waldreichen Erhebungen im Hinterland. Natur pur. Bei uns in Altmünster gibt es keine einzige Ampel. Man hält im Supermarkt ein Plausch mit der Kassiererin. Hier bekommt man ein Grias di und mit einem Pfürti Baba wird man verabschiedet. Und die Mia kann zu ihrer Freundin Leonie, mit ihren drei Jahren, alleine rüber gehen ohne, dass ich als Mami, einen Stress habe. Und ich liebe es.

Am Wochenende waren wir in Wien. Ein totales Kontrastprogramm. Von Altmünster aus 239 km entfernt. Die größte Stadt Österreichs mit über 1,8 Millionen, Einwohnern. Eine Stadt mit kaiserlicher Geschichte und vielen Touristen aus aller Welt. Viele Autos, U-Bahn, Fahrradfahrer und Fußgänger. Wir freuen uns jedes mal drauf was wir wieder für Entdeckungen machen. Mit Kindern ist ein Städte-Tripp natürlich anders als früher - ohne Kindern.

Auf der einen Seite ist es es Freude und auf der anderen Seite ist es der blanke Horror für mich. Man will, das ja auch alles genießen. Aber die Kids sind überdreht, an geregelte Schlafenszeiten ist nicht zu denken. Irgendwann schlafen sie am Nachmittag im Buggy ein, weil es einfach zu viel ist. Und wirklich ins Bett fallen sie dann erst zwischen 22 und 23 Uhr. Ich weiß nicht ob es für ein Stadtkind leichter ist. Ich komm ja selber aus einer Stadt, die größer ist als Linz. Gewöhnt man sich an das Stadtleben. Damit meine ich - viele Leute - viele neue Dinge entdecken - Verkehr - Lärm - Dreck - einfach viel sehen und entdecken. Für uns ist es einfach alles anders als Zuhause. Und wenn wir wieder in Altmünster sind brauchen sie immer einen Tag um wieder anzukommen. Aber selbst für mich ist es so. Ich bin körperlich schon wieder in Altmünster aber mein Geist ist noch in Wien.
Nach unserem Städtetripp hat Luis mit Mami 3 Stunden Mittagschlaf gehalten, und Mia ist um 18.30 Uhr im Auto eingeschlafen und dann ab ins Bett. Inklusive Schuhe und Jacke im Bett ausziehen ohne wach werden. Kein Plan... wie es für die kleinen Mäuse ist... aber wenn es mich schon so sehr beschäftigt... dann ist es in den Köpfen der Kids sicher auch drin.

Das Städtische vermisse ich hier schon manchmal. Die vielen unterschiedlichen Cafés und Restaurants, die vielen unterschiedlichen Styles die einem über den Weg laufen, Kunst und Kultur, die tollen kleinen Geschäfte in denen man andere Dinge findet als in einer Shopping-Mall. Aber wir haben unsere Entscheidung getroffen und uns für unser Altmünster-Bullerbü-Leben entschieden. Und wenn wir wollen fahren wir einfach in die Stadt.

Und bis zum nächsten mal ist das Negative alles vergessen und wir sind bereit für neue Entdeckungen. Weil im Kopf behält man das Positive. Wien bis zum nächsten mal... Bussi Baba.
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