HALLOWEEN / what a lovely day

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HALLOWEEN

Ich habe mich ja vor ein paar Wochen schon entschieden, dass ich dieses Jahr, das erste Mal in meinem Leben, den Halloweenquatsch mitmachen werde. Für die richtige Deko brauchen wir auf jeden Fall einen Schreckens-Kürbis, der, der Legende nach, die bösen Geister vom Haus fernhält. Kürbisse kann man ja überall kaufen: im Supermarkt, beim Gärtner oder auf dem Wochenmarkt. Wir haben unsere Kürbisse vom Bauern. Der verkauft diese an mehreren Stellen an der Straße. Wir haben uns zwei Kürbisse in unterschiedlichen Größen besorgt, die dann vor unserem Haus leuchten sollen.

Im Internet habe ich mir mal die unterschiedlichsten Kürbisgesichter angeschaut. Es gibt ja mittlerweile alles - den Klassiker bis hin zum Kunstobjekt. Wir haben uns für den Klassiker entschieden. Also wählt einen Kürbis aus der groß genug ist für euer Motiv ist.

UND SO HABE ICH ES GEMACHT: Mit einem spitzen scharfen Messer oben die Schnittführung vorzeichnen und dann den Deckel abtrennen. Aufpassen, manchmal bleibt das Messer stecken. Dann müssen die Fasern und Kerne entfernt werden. Ich hab es erst mit der Hand gemacht aber es ist ziemlich ekelig und die Fasern kann man mit der Hand schwer lösen. Wir haben uns dann einen Suppenlöffel (Eisportionierer funktioniert genauso) als Werkzeug hergenommen. Erst die Fasern im Kürbis mit dem Löffel abschaben. Dieser Teil des Kürbis ist bei uns im BIO-Müll gelandet.

Nun nach und nach mit dem Löffel das Fruchtfleisch heraus trennen und für eine spätere Verwendung in der Küche in eine Schüssel geben. Das Innere des Kürbisses so lange aushöhlen bis man mit einer Taschenlampe durch die Schale hindurch leuchten kann. Kürbis abwischen und trocknen.

Ich hab meine Motive mit einem Kugelschreiber aufgemalt. Es gibt natürlich auch Vorlagen im Internet. Man kann auch Kürbisschnitz Werkzeuge kaufen. Aber ich habe es mit einem Teppich- und Cuttermesser ganz gut hinbekommen. Fertig.

NOCH WICHTIG: Leider trocknet der Kürbis schnell aus und fängt an zu schimmeln. Um dies zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern gibt es folgenden Trick. Die Schnittränder und das Innere des Kürbisses mit Vaseline bestreichen. Dafür am besten ein wenig Küchenpapier zum verteilen benutzen. Wenn der Kürbis bereits etwas ausgetrocknet ist, den Kürbis für einige Stunden oder über Nacht in einem Eimer mit Wasser stellen. Dann 30 Minuten abtropfen lassen - und schon ist er wieder wie neu. Damit der Kürbis in der Nacht lange leuchtet kann man Leuchtstäbe verwenden oder Teelicht in ein leeres Gurkenglas stellen.

Ich freu mich schon auf den 31. Oktober, wenn unsere Kürbisse für die Kinder leuchten. Und aus den Mündern der kleinen Geistern und Hexen der Spruch SÜSSES ODER SAURES zu hören ist.

Falls ihr noch keine Idee habt was ihr mit dem Fruchtfleisch anstellen sollt, mein Thomas hat - ohne Rezeptbuch - was Tolles draus gemacht - Rezept anbei.

Kürbiscremesuppe mit Kürbischips

ZUTATEN:
1 kleines Stück Butter // geschabtes Kürbisfruchtfleich // 1 l Bouillon // Zimt // Muskat // Salz und Pfeffer // 2 EL Olivenöl // etwas Rotwein // Kürbiskernöl // 4 ELHonig // 2 EL brauner Zucker // 1/8 l Obers

UND LOS GEHTS:

Zuerst die Butter bei mittlerer Hitze in einer hohen Pfanne zerlassen. Danach die grösseren geschabten Stücke des Fruchtfleisches auf das Backpapier legen, Olivenöl sparsam darüberträufeln, salzen und pfeffern und bei 180 Grad in das Backrohr schieben. Diese Stücke sind lecker als Knabberchips und eine perfekte Einlage für die Suppe.

Der Rest des Fruchtfleisches kommt in die Pfanne und wird geröstet und mit dem Honig und dem braunen Zucker karamelisiert. Zum ablöschen etwas Rotwein und die Bouillon verwenden. Danach eventuell in eine Kasserole umfüllen, damit man mit dem Stabmixer beim pürieren weniger spritzt.
Mit Salz, Pfeffer, Zimt (wenig), Muskat (noch weniger) und Kürbiskernöl abschmecken.

Mit einem Blubb Obers und den Chips sowie einem Kräuterblatt anrichten - Bon Appettit!

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